Archiv für Dezember, 2010

Die Gebäudereinigung nur mit gesundheitsverträglichen Mitteln

Umweltschutz ist wichtiger denn je, denn in der Vergangenheit wurden sehr viele Sünden begangen, die sich heute in der Natur rächen. Nur, wenn ein Maximum an Verantwortlichkeit im privaten, wie auch im geschäftlichen Bereich an den Tag gelegt wird, kann die Umwelt geschützt und die Erde für noch viele kommende Generationen erhalten werden, wie sie heute existiert. Dieses Bewusstsein sollten eigentlich alle Menschen verinnerlicht haben, sind doch die Medien voll von Aufklärung, Berichten über Missstände und allgemeinen Informationen zum Thema. Ganz nebenbei schont man durch ein verantwortliches Arbeiten, zum Beispiel mit chemischen Reinigungsmitteln nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit derer, die direkt mit der Arbeit zu tun haben. Das sind die, die die Reinigungsarbeiten vornehmen, aber auch jene, die dann in den gereinigten Räumen leben und arbeiten müssen.

Einmal angenommen, man bestellt nach einer großzügigen Renovierung, bei der sich allerlei Schmutz im ganzen Haus angesammelt hat, eine Firma zur Gebäudereinigung. Dass hier nach dem Einsatz alles auf Hochglanz gebracht ist, versteht sich von selbst, denn das Unternehmen möchte zufriedene Kunden, die die Firma weiter empfehlen beziehungsweise selbst wieder ordern, wenn wieder Bedarf besteht. Würde diese Firma nun aber mit gesundheitsschädlichen Reinigungsmitteln arbeiten, die Rückstände in der Luft oder auf den gereinigten Flächen hinterlassen, wäre dies fatal. Luft einzuatmen, die mit chemischen Mitteln belastet ist, kann schlimme Folgen für die Gesundheit haben. Manche chemischen Reiniger enthalten ätzende Stoffe oder entwickeln andere Dämpfe, die beim Einatmen die Lunge schädigen könnten. Nicht nur, dass man hier eine gewisse Krebsgefahr über längere Zeit hin riskiert: Auch Asthma kann sich aus so einer Situation heraus entwickeln. Um dies zu vermeiden, arbeitet man bei XY und anderen seriösen Unternehmen mit Reinigungsmethoden, die die Gesundheit der Menschen nicht belasten. Das kann zwar, je nach Verunreinigung, manchmal teurer sein, als die Arbeit mit schnell wirksamer Chemie, bringt jedoch nichts als Folgeschäden, sowohl für die Menschen als auch für die Umwelt.

Ein Reinigungsmittel, das sich seit langem bewährt, ist Essigsäure, die allerdings nicht in zu hoher Konzentration verwendet werden darf. Die Säure ist geeignet, um Verkalkungen zu lösen, kann zum Putzen der Fenster und anderer glatter Flächen benutzt werden. Auch im sanitären Bereich und für viele Fußböden ist Essigreiniger, wie zum Beispiel von www.frosch.de, eines der schonendsten und verträglichsten Rezepte. Die Essigsäure kann restlos abgebaut werden und belastet die Umwelt und das Trinkwasser nicht. Außerdem ist, sofern eine gewisse Dosierung eingehalten wird, ein Einatmen von Dämpfen des Reinigers zwar unangenehm, nicht aber gefährlich. Die Grenze zur Gesundheitsschädlichkeit wird aber hier sehr schnell überschritten, nämlich wenn die Konzentration der Säure zu hoch ist. Unverdünnter Essig hat nicht nur einen beißenden Geruch, sondern kann auch zu Schäden in den Atemwegen, zu Verätzungen und anderen Verletzungen führen.

Oft werden vor allem in privaten Haushalten viel zu viele chemische Reiniger verwendet. Wo ein bisschen Schmierseife oder gar ein absolut unbedenklicher Dampfreiniger ausreichen könnte, wird – angeleitet von Werbung und Kommerz – Chemie benutzt. Leider bringen stromsparende, da mit niedriger Temperatur arbeitende Waschgänge bei Waschmaschine und Spülmaschine auch die Tatsache mit sich, dass die Bakterien nicht ganz verschwinden. Das muss mit Reinigungsmitteln ausgeglichen werden. Nur: Auch hier muss man es nicht übertreiben. Die Reiniger sind nach gesetzlichen Vorgaben gefertigt, und sollten keinesfalls überdosiert werden. Das Prinzip, dass viel auch viel hilft, stimmt nämlich nicht. Außerdem ist eine absolut sterile Umgebung praktisch eher ungesund, da die Menschen, die hier leben, viel anfälliger gegen Keime sind, weil das Immunsystem keine Erfahrungen sammeln kann. Sowohl bei der privaten, als auch bei der professionellen Gebäudereinigung muss also Verantwortung gezeigt werden. Der Mittelweg zwischen gesunder Sauberkeit und möglichst wenig Chemie muss gefunden werden und das ist nicht immer leicht.