Archiv für Allgemein

Fragen aus dem Einbürgerungstest

Wer in Deutschland die Staatsbürgerschaft erlangen möchte, muss aus einem Fragebogen von insgesamt 33 ausgesuchten Fragen aus einer Datenbank von 300 vom Bundesinnenministerium erstellten Fragen insgesamt 17 richtig beantworten. Dieser so genannte Einbürgerungstest ist wichtig, um erkennen zu können, wir fit die Bewerber um den deutschen Pass in Sachen Staatskunde, Geschichte und Sozialkunde sind. Die Fragen muss jeder, der einige Zeit in Deutschland gelebt hat und dort auch die Schule besucht oder gearbeitet, die Zeitung gelesen oder Fernsehen geschaut hat, beantworten können. Sie reichen von sehr leichten bis hin zu schwereren Fragen, die alle nach dem Multiple Choice Verfahren beantwortet werden müssen. Handschriftliche Antworten werden nicht verlangt; man muss nur eine von vier möglichen Antworten ankreuzen. Der Test findet in deutscher Sprache statt, wodurch auch festgestellt werden kann, ob der Anwärter auf die deutsche Staatsbürgerschaft die Landessprache auch einigermaßen sicher beherrscht.

Die Frage: Wofür stand der Ausdruck Eiserner Vorhang? Gehört für Ausländer, die erst in jüngster Vergangenheit ins Land gekommen sind, wohl eher zu den schweren. Allerdings sollte nach der Hauptstadt von Deutschland guten Gewissens gefragt werden können, ohne auch nur den Zweifel an einer richtigen Lösung aufkommen zu lassen. Aus vier Antwortmöglichkeiten ein Nachbarland von Deutschland erkennen zu können, ist eher mittleres Niveau. Die Fragen weiten sich natürlich auch in den europäischen Bereich aus, wie zum Beispiel: Wo ist der Sitz des Europäischen Parlaments? Gemein, wenn neben der richtigen Antwort Straßburg auch Brüssel als Antwortmöglichkeit gegeben ist; manch einer wird sich hier im Eifer des Gefechts sicher nicht lange genug Bedenkzeit nehmen. Bei Tests an Schulen, wie etwa an der Berufsschule, stellt sich immer wieder heraus, dass auch deutsche Schüler ohne einen Migrationshintergrund zu einem nicht geringen Anteil nicht so sicher in ihrem Wissen sind, dass sie 17 von 33 Fragen richtig beantworten können. Traurig aber wahr.

Brille oder Kontaktlinsen?

Eine Brille tragen zu müssen, ist manchmal sehr lästig. Man steht in der Küche, öffnet einen Topf oder den Backofen und schon sieht man nur noch Weiß. Die Brille ist beschlagen und es wird auch einen Moment dauern, bis sich das wieder ändert. Geht man im Winter aus der kalten Luft in eine warme Stube, wird man mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Hinzu kommt das stetige Wechseln zwischen Sonnenbrille und normaler Brille, das Vergessen der Augengläser, wenn man „ohne“ auch noch einigermaßen sieht und bei Damen das Problem mit dem Schminken.

Mancher Mensch, der nicht auf eine Sehhilfe angewiesen ist, wird nun abwinken und die berechtigte Frage stellen, warum diese Leute dann nicht einfach Kontaktlinsen benutzen. Diese sind aber auch nicht ohne Tücken. Es kann schon sein, dass man mit dem Einbringen der Linsen auf den Augapfel nicht klar kommt. Bei manchen Trägern stellen sich auch Schwierigkeiten anderer Art ein: Ihre Augen werden schon nach kurzem Tragen der Linsen furchtbar trocken; die Fremdkörper jucken und reiben, die Augen sind rot und der Tag wird zur Katastrophe. Bei allen Vorteilen, wie zum Beispiel einer ganz normalen Sonnenbrille ohne Sehstärke, der Bequemlichkeit beim Sport oder beim Tragen eines Motorradhelmes und vielen anderen Vorzügen, ist die Linse also nicht immer das Non plus Ultra.

Für Menschen, die Gleitsichtbrillen tragen müssen, gibt es keine Kontaktlinsen; man kann hier nur die eine der beiden Sehschwächen ausgleichen; eine Lesebrille bleibt ein Muss. Der Optiker kann beratend zur Seite stehen und vielleicht findet man bei Problemen im Tragen auch Lösungen beim Augenarzt. Ansonsten muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden, ob er eine modische Brille oder ein paar Linsen benutzt. Eine Alternative, beides nach Wunsch zu kombinieren, sind Tageslinsen.