Archiv für Gesundheit

Die Gebäudereinigung nur mit gesundheitsverträglichen Mitteln

Umweltschutz ist wichtiger denn je, denn in der Vergangenheit wurden sehr viele Sünden begangen, die sich heute in der Natur rächen. Nur, wenn ein Maximum an Verantwortlichkeit im privaten, wie auch im geschäftlichen Bereich an den Tag gelegt wird, kann die Umwelt geschützt und die Erde für noch viele kommende Generationen erhalten werden, wie sie heute existiert. Dieses Bewusstsein sollten eigentlich alle Menschen verinnerlicht haben, sind doch die Medien voll von Aufklärung, Berichten über Missstände und allgemeinen Informationen zum Thema. Ganz nebenbei schont man durch ein verantwortliches Arbeiten, zum Beispiel mit chemischen Reinigungsmitteln nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit derer, die direkt mit der Arbeit zu tun haben. Das sind die, die die Reinigungsarbeiten vornehmen, aber auch jene, die dann in den gereinigten Räumen leben und arbeiten müssen.

Einmal angenommen, man bestellt nach einer großzügigen Renovierung, bei der sich allerlei Schmutz im ganzen Haus angesammelt hat, eine Firma zur Gebäudereinigung. Dass hier nach dem Einsatz alles auf Hochglanz gebracht ist, versteht sich von selbst, denn das Unternehmen möchte zufriedene Kunden, die die Firma weiter empfehlen beziehungsweise selbst wieder ordern, wenn wieder Bedarf besteht. Würde diese Firma nun aber mit gesundheitsschädlichen Reinigungsmitteln arbeiten, die Rückstände in der Luft oder auf den gereinigten Flächen hinterlassen, wäre dies fatal. Luft einzuatmen, die mit chemischen Mitteln belastet ist, kann schlimme Folgen für die Gesundheit haben. Manche chemischen Reiniger enthalten ätzende Stoffe oder entwickeln andere Dämpfe, die beim Einatmen die Lunge schädigen könnten. Nicht nur, dass man hier eine gewisse Krebsgefahr über längere Zeit hin riskiert: Auch Asthma kann sich aus so einer Situation heraus entwickeln. Um dies zu vermeiden, arbeitet man bei XY und anderen seriösen Unternehmen mit Reinigungsmethoden, die die Gesundheit der Menschen nicht belasten. Das kann zwar, je nach Verunreinigung, manchmal teurer sein, als die Arbeit mit schnell wirksamer Chemie, bringt jedoch nichts als Folgeschäden, sowohl für die Menschen als auch für die Umwelt.

Ein Reinigungsmittel, das sich seit langem bewährt, ist Essigsäure, die allerdings nicht in zu hoher Konzentration verwendet werden darf. Die Säure ist geeignet, um Verkalkungen zu lösen, kann zum Putzen der Fenster und anderer glatter Flächen benutzt werden. Auch im sanitären Bereich und für viele Fußböden ist Essigreiniger, wie zum Beispiel von www.frosch.de, eines der schonendsten und verträglichsten Rezepte. Die Essigsäure kann restlos abgebaut werden und belastet die Umwelt und das Trinkwasser nicht. Außerdem ist, sofern eine gewisse Dosierung eingehalten wird, ein Einatmen von Dämpfen des Reinigers zwar unangenehm, nicht aber gefährlich. Die Grenze zur Gesundheitsschädlichkeit wird aber hier sehr schnell überschritten, nämlich wenn die Konzentration der Säure zu hoch ist. Unverdünnter Essig hat nicht nur einen beißenden Geruch, sondern kann auch zu Schäden in den Atemwegen, zu Verätzungen und anderen Verletzungen führen.

Oft werden vor allem in privaten Haushalten viel zu viele chemische Reiniger verwendet. Wo ein bisschen Schmierseife oder gar ein absolut unbedenklicher Dampfreiniger ausreichen könnte, wird – angeleitet von Werbung und Kommerz – Chemie benutzt. Leider bringen stromsparende, da mit niedriger Temperatur arbeitende Waschgänge bei Waschmaschine und Spülmaschine auch die Tatsache mit sich, dass die Bakterien nicht ganz verschwinden. Das muss mit Reinigungsmitteln ausgeglichen werden. Nur: Auch hier muss man es nicht übertreiben. Die Reiniger sind nach gesetzlichen Vorgaben gefertigt, und sollten keinesfalls überdosiert werden. Das Prinzip, dass viel auch viel hilft, stimmt nämlich nicht. Außerdem ist eine absolut sterile Umgebung praktisch eher ungesund, da die Menschen, die hier leben, viel anfälliger gegen Keime sind, weil das Immunsystem keine Erfahrungen sammeln kann. Sowohl bei der privaten, als auch bei der professionellen Gebäudereinigung muss also Verantwortung gezeigt werden. Der Mittelweg zwischen gesunder Sauberkeit und möglichst wenig Chemie muss gefunden werden und das ist nicht immer leicht.

Müssen Kassenpatienten auf den Zahnarzt bis 2011 verzichten?

Über die Unterschiede, die die Krankenkassen und Ärzte zwischen Kassenpatienten und Privatversicherten machen, wird schon immer viel und heftig diskutiert. Seitdem die Zahnärzte und Hausärzte mit einem bestimmten Budget auskommen müssen, drängt sich für manche Medien, aber auch für den einen oder anderen Patienten der Verdacht auf, man müsse Privatpatient sein, um noch eine wirklich ausgewogene Behandlung zu bekommen. Nein, es wird nicht an den Behandlungen im Schmerzfall gespart. Es geht um die Untersuchungen und Therapien, die verschiebbar sind: Die Laboruntersuchung, der Vorsorge Check beim Zahnarzt, und andere Dinge, die eben nicht akut sind, sondern ein wenig warten können.

Ein Anruf beim Zahnarzt, bezüglich der halbjährlichen Kontrolle, könnte mit folgendem Ergebnis enden: Leider sind in diesem Jahr keine Termine mehr frei. Soll heißen: Unser Budget ist bereits überschritten, wir wollen aber nicht umsonst arbeiten, weswegen wir Sie in diesem Jahr nicht mehr behandeln. So, wie zum Beispiel das Polieren der Zähne in gewissen Fällen selbst bezahlt werden muss, kann man hier nicht auf das Entgegenkommen des Zahnarztes hoffen. Also hilft nur der Versuch, einen anderen Zahnarzt zu finden, oder eben das Warten auf den Termin Anfang des nächsten Jahres. Für Privatversicherte gilt dies, wie in so vielen Fällen, wieder einmal nicht. Sie bekommen ihre Termine und werden oft sogar ohne Termin bevorzugt aus dem Wartezimmer gerufen. Auch eine Arztpraxis ist eben ein Wirtschaftsunternehmen und kann nicht überleben, wenn sie ihre Arbeitsleistung nicht bezahlt bekommt. Sowohl bei den Krankenkassen, als auch bei den Ärzten müsste eine Neuregelung des Gesundheitswesens greifen, die den Kassen sparen hilft, aber die Ärzte und Patienten nicht entrechtet.

Grippewelle steht vor der Tür

Wie jedes Jahr ist schon im Herbst ein Anstieg der Erkältungsfälle zu verbuchen. Über den Winter nimmt diese Zahl weiter zu, wobei eine Erkältung, so schlimm sie sich auch bemerkbar macht, nicht mit einer Grippe gleichzusetzen ist. Eine Erkältung ist bakteriell verursacht, während die Gripp von Viren ausgelöst wird. Die Symptome unterscheiden sich nicht immer so deutlich; der Begriff Grippe hat sich also auch für eine Bronchitis, für einen Schnupfen und andere Erkrankungen der Atemwege eingebürgert. Die Übertragungsmöglichkeiten sind in beiden Fällen ähnlich: Tröpfcheninfektion ist ein mittlerweile bekannter Fachausdruck, der hier verwendet wird. Es reicht aber auch schon, in der Straßenbahn einen Haltegriff anzufassen, den vorher ein Mensch berührt hat, der krank war, beziehungsweise der die Ansteckungsphase noch nicht überwunden hat.

Während man einer Grippe in gewisser Weise durch eine Impfung vorbeugen kann, muss eine schwere Erkältung aufgrund ihrer bakteriellen Herkunft mit Antibiotika behandelt werden. Die Impfung gegen Grippe ist der Problematik unterlegen, dass sich die Viren stets verändern und deshalb nicht umfassend eine Immunisierung vorgenommen werden kann. Manche Menschen sollten sich auch nicht gegen Grippe impfen lassen. Bei Schwangeren und chronisch Kranken scheiden sich die Geister, wann die Impfung sinnvoll ist und wann nicht. In Deutschland und überall auf der Welt sterben an der Grippe Jahr für Jahr viele Menschen. Dies sind nicht die Opfer der von den Medien viel beachteten Schweinegrippe oder Hühnergrippe, sondern der „ganz normalen“ Grippeerkrankung, die bei zu später oder fehlender Behandlung durchaus einen tödlichen Verlauf nehmen kann. Auch Folgeerkrankungen können der Fall sein: „Das schlägt sich aufs Herz“ ist eine Warnung, die gerne ausgesprochen wird, wenn jemand sich weigert, den Arzt aufzusuchen und sich Medikamente verschreiben zu lassen.

Die Haut als Spiegel der Gesundheit

Die Anzeichen für manche Krankheiten lassen sich sehr leicht erkennen, wobei natürlich jeder Verdacht durch einen Arzt abgeklärt werden soll. Gesunde Menschen haben eine gesunde, strahlende und rosige Haut. Jeder hat schon einmal an sich selbst beobachtet, wie schnell man bleich wird, wenn es einem nicht gut geht. Sind die Probleme, zum Beispiel mit dem Magen bei plötzlicher Übelkeit oder mit dem Kreislauf dann behoben, nimmt auch die Haut wieder eine gesunde Farbe an. Auch eine schlechte Nachricht kann dieses bewirken: Der Gegenüber wird auf einmal käsebleich; man sieht es ihm an, dass es ihm nicht gut geht.

Die Haut verändert sich auch, wenn die oben genannten Probleme nicht die Ursache für das mangelnde Wohlbefinden sind. Ist die Gesundheit angeschlagen, sieht der Kranke auch krank aus. Nicht nur als eindeutiges Zeichen für eine Hautkrankheit macht sich eine Veränderung der Gesichtsfarbe oder der Beschaffenheit der Haut deutlich. Dass bei geröteten Flecken, bei unerklärlichen Ausschlägen oder Eiterpusteln, aber auch bei schuppiger, rissiger Haut ein Problem mit dem größten Organ des Menschen vorliegt, und sofort ein Arzt aufgesucht werden muss, versteht sich ja von selbst. Auch blaue Flecken kennt jeder: Verfärbt sich die Haut aber zum Beispiel an den Extremitäten ins Dunkle, kann dies ein Zeichen für gravierende Durchblutungsstörungen sein, die sofort behandelt werden müssen.

Sehr bedenklich ist es, wenn die Haut sich ins gelbliche verändert. Hier kann eine Krankheit der Leber vorliegen, die sehr ernst zu nehmen ist. Kleine Babys leiden häufig an der so genannten Gelbsucht; im Erwachsenenalter ist dies aber viel schlimmer. Der Arzt muss hier eine Diagnose stellen, eine Behandlung ist absolut nicht vermeidbar. Sicher muss es nicht immer gleich eine Leberzirrhose sein oder noch schlimmeres: Der eindeutige Beweis durch die verfärbte Haut zeigt aber, dass hier etwas nicht in Ordnung ist.