Die Haut als Spiegel der Gesundheit
Die Anzeichen für manche Krankheiten lassen sich sehr leicht erkennen, wobei natürlich jeder Verdacht durch einen Arzt abgeklärt werden soll. Gesunde Menschen haben eine gesunde, strahlende und rosige Haut. Jeder hat schon einmal an sich selbst beobachtet, wie schnell man bleich wird, wenn es einem nicht gut geht. Sind die Probleme, zum Beispiel mit dem Magen bei plötzlicher Übelkeit oder mit dem Kreislauf dann behoben, nimmt auch die Haut wieder eine gesunde Farbe an. Auch eine schlechte Nachricht kann dieses bewirken: Der Gegenüber wird auf einmal käsebleich; man sieht es ihm an, dass es ihm nicht gut geht.
Die Haut verändert sich auch, wenn die oben genannten Probleme nicht die Ursache für das mangelnde Wohlbefinden sind. Ist die Gesundheit angeschlagen, sieht der Kranke auch krank aus. Nicht nur als eindeutiges Zeichen für eine Hautkrankheit macht sich eine Veränderung der Gesichtsfarbe oder der Beschaffenheit der Haut deutlich. Dass bei geröteten Flecken, bei unerklärlichen Ausschlägen oder Eiterpusteln, aber auch bei schuppiger, rissiger Haut ein Problem mit dem größten Organ des Menschen vorliegt, und sofort ein Arzt aufgesucht werden muss, versteht sich ja von selbst. Auch blaue Flecken kennt jeder: Verfärbt sich die Haut aber zum Beispiel an den Extremitäten ins Dunkle, kann dies ein Zeichen für gravierende Durchblutungsstörungen sein, die sofort behandelt werden müssen.
Sehr bedenklich ist es, wenn die Haut sich ins gelbliche verändert. Hier kann eine Krankheit der Leber vorliegen, die sehr ernst zu nehmen ist. Kleine Babys leiden häufig an der so genannten Gelbsucht; im Erwachsenenalter ist dies aber viel schlimmer. Der Arzt muss hier eine Diagnose stellen, eine Behandlung ist absolut nicht vermeidbar. Sicher muss es nicht immer gleich eine Leberzirrhose sein oder noch schlimmeres: Der eindeutige Beweis durch die verfärbte Haut zeigt aber, dass hier etwas nicht in Ordnung ist.