Die Wettervorhersage aus verschiedenen Quellen

Da ist zum einen der gute alte Wetterfrosch: In einem alten Einweckglas gefangen, muss der kleine Lurch – ein grüner Laubfrosch – das Wetter vorhersagen: Klettert er die Leiter hinauf, steigt das Wetter, bleibt er am Boden, inmitten des frischen Grases, das man ihm als Belohnung für seine Arbeit immer wieder reicht, ist von schönem Wetter keine Rede mehr. Diese Methode der Wettervorhersage ist nicht zuverlässig; zudem ist es für manche Tierquälerei, den Frosch gefangen zu nehmen und zu halten. Der vom Aussterben doch sehr bedrohte Laubfrosch ist in der Natur wohl besser aufgehoben, vor allem, weil es ja andere Methoden gibt, das Wetter vorhergesagt zu bekommen.

Manchen Menschen reichen ein Klopfen und ein Blick auf ihr Barometer zu Hause. Mehr wollen sie gar nicht wissen. Die Nadel gibt Auskunft darüber, ob sich das Wetter verbessert oder verschlechtert. Solche Barometer gibt es heute auch in digitaler Form, in elektronischen Wetterstationen, welche die Raumtemperatur, mit einem extra Fühler auch die Außentemperatur anzeigen. Eine Vorhersage ist auch mit einer solchen eigenen Wetterstation nicht wirklich umfassend möglich.

Wer eine explizite und ausgedehnte Wettervorhersage für eine bestimmte Region, zum Beispiel den Urlaubsort, haben will, muss sich auf die Meteorologen verlassen, die ihr Wissen täglich in den Nachrichten in TV und Radio, aber auch im Internet preisgeben. Die Laune verderben darf man sich trotzdem nicht gleich lassen – auch wenn es heißt, Niederschlag und Kälte. Vielleicht kommt es ja doch anders, als vorhergesagt, und es ist nicht annähernd so ungemütlich, wie die Wettervorhersage es behauptet hat. Nehmen muss man das Wetter ohnehin so, wie es kommt.

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